Genug. Genug? Genug!

July 18, 2015

Samstagmorgen. Keine Termine. Marsch entlang eines Flusslaufes. Genug. Genug? Seit Wochen begleitet mich dieses Wort.

 

Über die Jahre habe ich mir die Gewohnheit angeeignet, über einzelne Worte beim Marschieren nachzudenken. Ich schaue sie an, drehe sie, wende sie, lasse sie einen Purzelbaum schlagen und kaue auf ihnen herum, wie auf einem zähen Stück Rindfleisch. Genug. Nein, nicht das Genug wie Essen und das Dach über dem Kopf, die Selbstverständlichkeit meiner schönen Heimat. Das andere Genug. Das Genug, auch wenn ich das Empfinden habe, dass nicht genug sei.

 

 

Heute ist ein wunderbarer Sommertag. Und ich? Was mache ich? Einfach marschieren und dann Unerledigtes erledigen. Alltagskram. Genug. Ich kaue weiter auf diesem Wort herum. Und während ich diese 5 Buchstaben bewege, entscheide ich mich für das Genug am heutigen Tag. Und damit für Dankbarkeit. Der berühmte Blick auf das halbvolle und nicht das halbleere Glas. Der Blick, der meinen Tag verändern wird.

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